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| Cava-Bericht der FAZ vom 28.02.2010 |
Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung berichtet in Ausgabe Nr. 8 vom 28. Februar 2010 über die Unterschiede von Champagner und Cava. Laut FAZ wissen die meisten Konsumenten nicht, wie großartig Cava sein kann. Der Artikel beschreibt darüber hinaus einzelne hervorzuhebende Cavas und deren Geschmack. Wir freuen uns, dass darin auf bei uns erhältliche Cava verwiesen wurde. Zum einfacheren Finden haben wir Ihnen auf dieser Seite Links zu den in der FAZ vorgestellten Produkten unterhalb des FAZ-Artikeltexts zusammengestellt:
  (c) Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung. Erschienen in Ausgabe Nr. 8 vom 28. Februar 2010. |
Text: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 28.02.2010, Nr. 8 / Seite 54:
REINER WEIN Ein richtig wilder Cava von Stuart Pigott
"Der spanische Schaumwein Cava ist fast allgegenwärtig in den Supermarkt- und Kaufhausregalen. Er steht auch im Discounter, ist aber eher selten in den besten Weinhandlungen zu finden. Ihm haftet das Image einer billigen Alternative zum Champagner an, schlimmstenfalls wird er als Massenware ohne besondere Eigenschaften betrachtet.
Dieses Bild ist natürlich schief. Die Gesamterzeugung in Katalonien (wo 95 Prozent der Cavas produziert werden) liegt im Vergleich zur Champagner-Region nur bei etwa einem Drittel. Außerdem entsteht Cava weitgehend aus drei autochthonen Rebsorten (Macabeo, Xarello und Parellada) und hat daher fast immer eine eigenständige, erdige Note. Die Produktionsmengen der großen Marken-Cavas sind zweifelsohne beträchtlich; auch von mancher Champagner-marke jedoch werden mehrere Millionen Flaschen im Jahr erzeugt - ohne spürbare Imageeinbußen. Das Imageproblem des Cava resultiert schlicht aus dem niedrigen Preisniveau der großen verbreiteten Marken gemessen an den Einstiegspreisen bei Champagner. Hinzu kommt, dass die wenigsten deutschen Konsumenten je hochwertigen Cava probiert haben und daher nicht wissen, wie großartig er schmecken kann.
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Der spanische Schaumwein Cava gilt als Massenware und als billige Alternative zum Champagner. Dabei wissen die meisten Konsumenten nicht, wie großartig er sein kann.
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Der "Cupatge d'honor" brut von Pere Ventura (14,50 Euro bei www.amadoro.de, Telefon 0 61 03/2 02 70 40) stellt in mehrerer Hinsicht eine sanfte Einführung in diese Geschmackswelt dar, weil er dank 30 Prozent Chardonnay-Anteil durchaus ein wenig in die cremige Champagner-Richtung neigt (typischerweise besteht Champagner zu ähnlichem Anteil aus Chardonnay). Die Limetten- und Strohnoten liegen aber weit abseits der üblichen Champagner-Aromatik. Wesentlich eigener ist der "Rosé L'hereu de Nit 2007" von Raventos i Blanc (14,90 Euro bei www.amadoro.de) mit seinen Aromen von frittiertem Gebäck und Meeresalgen, aber auch einer feinen Johannisbeernote. Das klingt gewöhnungsbedürftiger, als es riecht und schmeckt; es handelt sich um einen für diesen Preis erstaunlich eleganten und spannenden Schaumwein. Wer etwas richtig Wildes erleben möchte, dem sei der "Microcosmos" Rosé Brut Nature vom Traditionshaus Llopart empfohlen (18,90 Euro bei www.amadoro.de), ein kräftiger und recht üppiger Schaumwein mit ausgeprägtem Erdbeeraroma und erdigem Unterton. Zumindest beweist er, dass bei Cava kein Einheitsgeschmack herrscht.
Natürlich stellt sich die Frage, wie gut der allerbeste Cava sein kann. Eine Antwort gibt der 2001er Gran Reserva "Personal" von Raventos i Blanc (34,90 Euro bei www.amadoro.de). Dieser kräftige, aber subtile Schaumwein zeigt die oben beschriebenen eigenständigen Aromen des Cava in besonders feiner Form, und der ausgeglichene cremig-herbe Geschmack endet mit einer beinahe salzigen Frische. Mit dem Wort Champagner auf dem Etikett würde er mindestens das Doppelte kosten - aber kein Champagner schmeckt so."
Diese und weitere spannende Cava finden Sie in unserer Sortiments-Hauptkategorie: Cava / Winzersekt |
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